Ein guter Rat

Ein guter Rat in Stürmischen Zeiten

Nicht aufregen und ängstigen,

sondern präziser denken,

sein Führungsteam stärken.

Gemeinsam noch bessere Ziele setzen!


 

 

Hallo und Grüß Gott, liebe Chancenfreunde,

 

vor kurzem hat mich eine junge Unternehmerin gefragt, ob es in unserer turbulenten Zeit, in der weltweiten Wirtschaftskrise überhaupt noch möglich ist, persönliches Lebensglück und beruflichen Erfolg unter einen Hut zu bringen. Bei einem Frühstückstreffen von ca. 40 Unternehmern habe ich, zur Einstimmung auf gute Gespräche, diese Frage in einem Vortrag beantwortet. Da das Echo sehr positiv war, möchte ich die entscheidenden Gedanken auch mit Ihnen teilen.


Was passiert zurzeit weltweit?

 

Franz-Josef Strauß prägte den Ausspruch: „Zukunft braucht Herkunft“. Diese Forderung bedeutet, wer die Geschichte – also unsere seitherigen Entwicklungen – genau kennt, kann auch die zukünftigen Entwicklungen besser abschätzen und sich rechtzeitig darauf einstellen.


Die Beobachtungen von zwei Wissenschaftlern helfen uns konkret, unsere Zeit und unsere Zukunft besser zu verstehen. Zuerst einmal lohnt es sich die Überlegungen von Nikolai Kondratjew anzuschauen. Dieser russische Wirtschaftswissenschaftler schrieb bereits 1926 einen Aufsatz über „Die langen Wellen der Konjunktur.“ Dabei stellte er fest, dass rund alle 50 Jahre eine neue Technologie und ein neues Thema wichtig wird, überholte Technologien verschwinden, das Neue auftaucht und sich damit auch die ganze Welt meist unter gewaltigen Turbulenzen verändert.


Der Zeitraum zwischen 1800 und 1850 war geprägt durch die Entdeckung der Baumwolle und durch die Entwicklung von Webereien. 1850 – 1900 wurde das Leben von der Entwicklung der Dampfmaschine, der Produktion von Eisenbahnen und Schiffen und durch die Entdeckung der Möglichkeiten, die im Stahlbau stecken, geprägt. Ab 1900 bis Mitte des letzten Jahrhunderts begann der Siegeszug des Benzins, der Chemie, der Elektrizität und des Motorenbaus, also auch der Automobilindustrie. Die zweite Hälfte des letzen Jahrhunderts zeigte stürmische Entwicklungen in den Bereichen der Elektronik und der Konsumgüterindustrie. In dieser Zeit wurde auch das Auto perfektioniert und es begann der Aufbau von Überproduktionskapazitäten in diesem Wirtschaftsfeld, unter denen wir gerade jetzt leiden. Heute nun ermöglicht die Entwicklung des Internets die totale Vernetzung unserer Welt und unsere globale Zusammenarbeit.


Festzustellen ist, dass mit jedem Wechsel der Entwicklungsrichtung ein riesiger Umbruch stattfindet. Arbeitsplätze in überholten Branchen gehen massenweise verloren. In neuen Branchen entstehen neue Chancen, aber die Anforderungen an die Mitarbeiter und Unternehmer werden dabei immer komplizierter. Die Umschichtungen bringen soziale Zerwürfnisse und auch große finanzielle Probleme. Hochqualifizierte, sprachgewandte und flexible Menschen, die auch bereit sind, die ganze Welt als Chance zu nützen, haben heute  enorme Wachstumsmöglichkeiten. Ältere, früher gut ausgebildete  Menschen werden von den neuen Technologien überrollt und können nicht mehr mithalten. Schlecht ausgebildete unflexible Menschen kommen unter die Räder, vor allen Dingen, wenn sie der Verlockung von Werbung und dem Schuldenmachen auf den Leim gegangen sind.


Sie sehen also, es hat immer wieder Umbrüche gravierender Art in unserer Welt gegeben. Was wir zurzeit erleben, ist also grundsätzlich nichts Neues. Meine Schwiegermutter ist vor einigen Jahren im gesegneten Alter von 95 Jahren gestorben. Sie hat zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise, eine Rieseninflation und dreimal die Einführung einer neuen Währung erlebt. Als Gattin eines Bauunternehmers im Ruhrgebiet, die als „Finanzministerin“ im Unternehmen mitwirkte, hat sie alles hautnah miterlebt und bewältigen müssen. Tatsache ist, wir Deutschen haben alle stürmischen Zeiten überlebt und gemeistert. Es gibt also keinen Grund, jetzt in Panik zu verfallen. Das Schlimmste was uns Menschen passieren kann, ist ein Krieg. Wirtschaftskriege sind dagegen nur halb so gefährlich. Hier schlagen keine Bomben ein, die Menschen töten und Städte verwüsten, aber es schlagen Angebote aus anderen Teilen der Welt in unsere Märkte ein, bei denen in manchen Branchen die Kunden reihenweise zu neuen Wettbewerbern aus anderen Ländern der Welt überlaufen. Es gilt also gerade heute hellwach und unternehmerisch besonders ausgefuchst zu sein.
Nur dann können wir nicht nur mit Staatssubventionen überleben, wie ein todkranker Patient am Tropf, sondern uns frei mit besseren Geschäftsideen auf die Zukunft und auf das in den nächsten 50 Jahren entscheidende Weltthema konzentrieren. Nur als echte Könner meistern wir unsere Chancen souverän. Das neue Entwicklungsthema ist Ihnen allen schon bekannt. Es lautet, Energiefragen, Umweltanforderungen und Fragen der Erhaltung des Weltfriedens gleichzeitig durch eine bessere Politik, durch exzellente neue Ideen und schließlich durch haushoch bessere Angebote zu lösen und zu meistern.


Die Entwicklung der Weltbevölkerung als größte Herausforderung.

 

Im Internet finden Sie leicht eine Grafik über die Entwicklung der Weltbevölkerung in den letzten 2000-3000 Jahren. 1804 betrug die Zahl der Menschen in unserer Welt rund 1000 Millionen = 1 Milliarde Menschen. Als ich 1944 geboren wurde, waren es bereits 2 Milliarden Menschen. Zurzeit leben etwas über 7 Milliarden Menschen auf unserem Globus. In 30 Jahren – also 2040 – werden wir eine Zahl von 9 Milliarden erreicht haben. Voraussichtlich 2060 – 2080 wird die Weltbevölkerung auf eine Zahl zwischen 10 und 11 Milliarden anwachsen und damit eine Größenordnung erreichen, die allerhöchstens auf unserem wunderschönen Planeten Erde leben kann.


Diese explosive Entwicklung fordert unsere Politik und unsere Wirtschaft und jeden einzelnen von uns schon heute heraus. Gute Antworten auf Umweltfragen, Ernährungsfragen und auf die Fragen nach neuen Technologien werden uns jetzt abgefordert. In diesen Gebieten gibt es Chancen en gros. Also, merken wir uns: Die Anforderungen und vor allen Dingen die Komplexität aller Dingen steigen enorm. Aber damit steigen auch die Möglichkeiten für echte Könner, die guten Willens sind.


Peter Russel hat mich und meine Freunde aufgeweckt.

 

Schon vor ca. 25 – 30 Jahren habe ich die Chance genützt, mit hochkarätigen Freunden nachzudenken, mitzudenken und vorauszudenken. Denn sicher ist: Gemeinsam sind wir schlauer und besser. Der isolierte Mensch kommt heute sicher nicht mehr zu großen Zielen und überragenden Erfolgen.
Uns bewegten die Fragen:  Was ist los in unserer Welt? Wo gehen die Entwicklungen hin? Wo liegen unsere Chancen und was ist folgedessen zu tun? Wir tauschten unser Wissen aus und fördern uns bis heute auf Gegenseitigkeit. 1980 fiel uns das Buch von Peter Russel mit dem Titel „Die erwachende Erde“ in die Hände. Der Autor zeigte hochqualifiziert und detailliert die Entwicklung der zurückliegenden Jahrhunderte und die voraussichtlichen Zukunftstrends auf.


Russel betrachtete zunächst die Entwicklung der Landwirtschaft. Jahrtausendelang wurde auf diesem Sektor mit einfachsten Werkzeugen und unter Einsatz unzähliger Arbeitskräfte gearbeitet. Mit Ochsen vor dem Pflug wurde geackert und mit Sensen von Hand gemäht. Kurz vor, aber besonders nach dem zweiten Weltkrieg, fand eine sensationelle Aufwärtsentwicklung in der Landwirtschaft statt. Traktoren ersetzen Zugpferde und Zugochsen, Dreschmaschinen und Mähdrescher, Melkmaschinen und computergesteuerte Düngung beschleunigten die Vorwärtsentwicklung. Die freigesetzten Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft fanden auch rasch neue Chancen, vor allen Dingen in den nun aufblühenden Geschäftsfeldern Maschinenbau, Automobiltechnik und v.a.m. Der Bereich Maschinenbau entwickelte eine solche Dynamik, dass alle 14 Jahre (so stellte Russel schon vor 30 Jahren fest) mit der doppelten Effizienz der Produkte zu rechnen ist. Die Anforderungen an Entwicklungsingenieure waren gewaltig.


Die Themen „Computer, Softwareentwicklung und Steuerungstechnik, sowie moderne Kommunikationsmedien“ übernahmen anschließend die Führung. Die Erfindungen auf diesem Gebiet beeinflussten natürlich auch den Maschinenbau und die Landwirtschaft auf noch nie gekannte Weise. Das Internet machte schließlich eine weltweite Vernetzung und die Bedienung globaler Märkte möglich. Russel prognostizierte  eine Verdopplung der Effizienz in diesen Technologiefeldern im Zeitraum von jeweils 7 Jahren. Am Schluss aller Betrachtungen stellte Peter Russel die Frage, die meinen ganzen Freundeskreis aufweckte und uns zum beherzten Handeln und zum Setzen neuer Ziele bewegte.


Russel fragte: „Was war die Ursache dieser explosiven Entwicklungen in den verschiedenen Technologiebereichen?“ Die Welt war doch jahrhundertelang auf einem vergleichbaren Entwicklungsstand und nun plötzlich überschlugen sich die Entwicklungen in vielen Gebieten und auf der ganzen Welt (geschichtlich betrachtet) fast gleichzeitig. Peter Russel behauptete, dass die Menschheit auf einmal „aufwacht“ und mit rasanter Geschwindigkeit eine neue Dimension von Selbst-Bewusst-Sein entwickelt. Viele Menschen entdeckten ihre eigene Kreativität, ihre Bedürfnisse wuchsen im Informationszeitalter rasant. Alle wollten gleichzeitig nach oben und sich auf persönliche Art in diesem Leben verwirklichen. Der Autor behauptete, dass diese Bewusst-Seins-Steigerung die Ursache hinter allen stürmischen Entwicklungen ist und dass sich das Selbstbewusstsein einzelner Menschen und die Individualität einzelner Nationen alle 3 – 4 Jahre verdoppelt. Diese Entwicklung war offensichtlich auch der Grund für die Auflösung des Molochs UdSSR in viele einzelne Nationen. Gorbatschow erkannte – Gott sei Dank – die Zeichen der Zeit und entließ die vielen Nationen ohne Blutvergießen in ihre Freiheit. So wurde auch die deutsche Wiedervereinigung möglich.


In meinem Freundeskreis  war allen sofort klar, dass Russel uns damit einen Weg in die Zukunft zeigte. Es galt also, sein eigenes Selbstbewusstsein und vor allen Dingen, das seiner Familie und seines Führungskreises zu steigern. Bewusster leben, mehr und bessere Informationen über die Welt systematisch verwerten, besser führen lernen.  Besser – das heißt, systematischer, die Themen Lebens-Führung, Menschen-Führung, Unternehmens-Führung und schließlich Markt-Führung bearbeiten. Das war die Herausforderung und unsere größte Chance. … und, liebe Chancenfreunde, ich kann Ihnen nur bestätigen, es hat sich gelohnt, das Handwerk des Führens im weitesten Sinne exzellent zu lernen und in allen Lebensbereichen anzuwenden. Führungskönnen im ganzheitlich verstandenen Sinne, ist tatsächlich der Schlüssel zur Zukunftsgestaltung… und genau deshalb gibt es seit 1984 das öffentliche cfm-ChancenSeminar und die betriebsinterne  cfm-FührungsRunde, damit immer mehr Unternehmer und Führungskräfte, aber auch Privatpersonen, die eine gute Zukunft für sich selbst und uns alle verwirklichen wollen, das Handwerk exzellenter Führung erlernen können. 
Führungskönnen verlangt von uns die meisterhafte Beherrschung  der großen Kunst der Zielsetzung. Exzellente Ziele zu entwickeln und zu setzen, heißt für Könner: Im Voraus klar und eindeutig zu definieren, welche guten Arbeitsergebnisse wir für andere, z.B. für unsere Kunden, für unsere Mitarbeiter aber auch für  uns selbst in Zukunft produzieren wollen. Besonders allen Unternehmern und Top-Führungs-kräften (wir Chancenfreunde nennen sie Mit-Unternehmer) muss ganz klar sein:
Attraktive hochwirksame Erfolgsziele stellen letztendlich immer wertvollere Angebote an unsere Kunden dar. Wer seine Ziele durch eine immer wirtschaftlichere Produktionsweise ergänzt, gewinnt auch ein gutes Leben für sich selbst. Wer stehen bleibt, weiterschläft und jammert, verliert. Das ist sicher! Das gilt heute, morgen und übermorgen!

 

Also, liebe Freunde,
auf zu neuen Ufern! Auf zu besseren Zielen! Die Welt wartet auf Könner!
Herzliche Grüße aus Riedlingen an der Donau

Ihr

 

Robert Kober

 

 



ps.1
Selbstverständlich ist: Wer durch hochqualifizierte Arbeit und kluge Unternehmenspolitik seine finanzielle Situation so gestalten kann, dass er möglichst ohne Abhängigkeit von Banken arbeiten kann, ist natürlich deutlich besser für die Umbrüche und Zukunftsanforderungen gerüstet. Schulden – wie der Schwabe sagt – machen unfrei. Gerade jetzt wird sichtbar, dass dieses Manko oft in den Konkurs, also in die Insolvenz führt. Zur Vermeidung von totalem Chaos und zur Ermöglichung eines Neuanfangs haben unsere Politiker ja sogar vor einigen Jahren die Möglichkeit der Privatinsolvenz ins Leben gerufen. Gut informierte Freunde behaupten, dass die Weltbank auch schon längst Regelungen für die Abwicklung von Staatsinsolvenzen in der Schublade hat, denn das ist das Gute an der Globalisierung und weltweiten Abhängigkeit: Niemand kann sich mehr irgendwo in der Welt ein unbeherrschbares Finanz- und Wirtschaftschaos leisten. Auch die Neuordnung für einen Neuanfang auf nationaler Ebene muss und wird ordentlich organisiert zum Erhalt eines gesunden Miteinanders auf unserem Planeten Erde.

ps.2
 … und zum Schluss noch eine Erkenntnis, die Ihre Entwicklungschancen eigendynamisch vergrößert. Wenn Sie auch Ihr Führungsteam fördern, allen Mitgliedern ihrer verschiedenen Fachbereiche die Chance geben, selbstbewusst und bestens informiert die Ziele Ihres Unternehmens mit zu gestalten und im Erfolgsfall auch mit zu gewinnen, dann machen sie die Komplexität zu ihrer Chance und mobilisieren ungeahnte Antriebskräfte. Gemeinsam sind Sie stärker und besser.
Damit steigen Sie auf zu den Allerbesten. Jeder spürt und erlebt dann in der Praxis: Gemeinsam sind wir stärker und besser! Wir – und unsere Ziele – dieses Denken macht sich dann in Ihrem Unternehmen breit. So verwandeln Sie Mit-Arbeiter in echte Mit-Unternehmer, die selbständig denken, an den erfolgsentscheidenden Stellen richtig agieren und im Sinne des Ganzen handeln.