Weltlage, Wirklichkeit 2016 - Risiken und Chancen

Weltlage, Wirklichkeit 2016 - Risiken und Chancen

Vom 13. bis 15. April 2016 haben wir die globale Lage samt den Risiken und Chancen unserer Zukunft analysiert. Mit 11 hochkarätigen cfm-Freunden, Unternehmer aus den unterschiedlichsten Branchen, die in den vielen Ländern unserer Welt aktiv sind, haben wir miteinander diskutiert, weitergedacht und unsere zukünftigen Risiken und Wachstums-chancen ermittelt. Von Norddeutschland bis Österreich sind unsere engagierten Teilnehmer ins Fichtelgebirge angereist. Damit auch Sie von unserem Treffen profitieren, lesen Sie hier eine komprimierte Zusammenfassung.

Als Chef und Führungskraft

müssen Sie mehr wissen und können

als ein Bergführer, der die ihm anvertraute Gruppe

auf einen 6500 m hohen Gipfel im Himalaya führt.


Liebe Mitstreiter, liebe Mitdenker unseres Spezial-ChancenSeminars vom April 2016,

es waren drei Spitzentage, die ich mit Euch im Fichtelgebirge erleben durfte. Lange habe ich mir überlegt, ob ich mit meinen Beobachtungen, Gedanken und unternehmerisch-strategischen Überlegungen an die Öffentlichkeit gehe. Ob ich daraus Empfehlungen ableite oder lieber einfach als stiller Beobachter den Gang der Welt betrachte. Dank Euch habe ich nun die Sicherheit, dass es richtig ist, den vielen Chancenfreunden der letzten 32 Jahre dabei zu helfen, dass Sie den Zustand unserer Welt, drohende Gefahren und Risiken, aber auch neue Wachstumsmöglichkeiten als echte Zukunftschancen klar erkennen … und somit kluge Ent-scheidungen treffen können und als Folge davon Ihre Familien, Ihre Mitarbeiter, Ihre Mit-Unternehmer und Ihre Kunden souverän in eine gute Zukunft führen.


Es ist höchste Zeit, dass wir zusammen mit unseren "Häuptlingen" die ganze Wirklichkeit klar und selbstbewusst zum Ausgangspunkt unserer strategischen Zielüberlegungen machen. In relativ ruhigen und berechenbaren Zeiten genügt es, die vielen Zahlen, Daten und Fakten unserer persönlichen, beruflichen und unternehmerischen Situation klar zu erfassen und daraus unsere Strategien und Ziele abzuleiten.


Auch akademisch perfekte Analysen reichen aber heute bei weitem nicht mehr aus, um die Strömungen, Entwicklungstrends, Gefahren und Wachstumsmöglichkeiten zu erfassen. Unsere Lageberichte sind in aller Regel nur kopfgesteuert und berücksichtigen keineswegs die nicht exakt messbaren, aber hochwirksamen Emotionen unserer Welt. Aber genau die starken emotionalen Energien, Ängste und Sorgen, Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte unserer vielen Mitmenschen auf unserem wunderschönen blauen Planeten sind die eigentlichen Antriebsenergien, mit denen das Leben die Zukunft bewirkt, bewegt und lebendig macht.


Deshalb schlage ich Euch als erstes vor:


Vereinbaren Sie mit den Mitgliedern Ihres obersten Führungsteams einen ca. halbtägigen Gesprächstermin zum gemeinsamen Bewusstmachen der Wirk-lichkeit unserer heutigen Situation und zum Erkennen von Gefahren und Chancen. Ich habe Ihnen ja alle wichtigen Grafiken im DIN A4 Format ausgehändigt, so können Sie mit exakten Aussagen unsere wichtigsten Einflussfaktoren veranschaulichen. Beginnen Sie am besten mit der Bevölkerungsentwicklung und besprechen Sie erst danach die weltweiten wirtschaftlichen Fakten sowie die politischen/gesellschaftlichen Trends.
Denn die Tatsachen auf dem Gebiet der Bevölkerungsentwicklung kann jeder leicht nachvollziehen und aus eigener Erfahrung bestätigen.


Zu Beginn unserer Zeitrechnung waren 300 Millionen Menschen auf der Welt. Als ich 1944 geboren wurde, waren es bereits 2500 Millionen Erdenbewohner und bis heute ist die Zahl auf 7.350 Millionen gestiegen. Langsam kommt die Bevölkerungsexplosion zur Ruhe. Die UN-Prognose vom Stand 2015 prognostiziert jedoch, dass die Erdbevölkerung bis zum Jahr 2100 auf 11.200 Millionen zunehmen wird. In vielen Bereichen der Erde kommt das Bevölkerungswachstum zum Stillstand und es wird nur noch der "Bestand" erhalten. Aber in Afrika wird sich laut dem aktuellen UN-Bericht die Zahl der Schwarzen bis zu diesem Zeitpunkt vervierfachen, also von heute rund 1.100 auf 4.400 Millionen wachsen.


Bedingt durch die Errungenschaften des Informationszeitalters ist heute jeder Mensch auf dieser Erde über das Internet und sein Smartphone mit dem Rest der Welt verbunden. Jeder sieht, wie gut es uns in Europa geht und macht sich angesichts des Elends in den tausenden von Slums und der Gefahr dort zu verhungern und keinerlei Zukunftschancen zu haben, auf den Weg in unser "gelobtes Land" – also zu uns nach Europa. Dass dieser starke Strom von Flüchtlingen vor Krieg, Elend und Zukunftslosigkeit kaum zu beherrschen ist und in vielen Ecken der Welt zu Revolutionen, Umstürzen, Widerstand und Zerstörungen führen wird, lässt sich leicht daraus ableiten. Dies hat mit Schwarzseherei und Angstmacherei gar nichts zu tun. Verstehen Sie diese Fakten einfach als Aufruf zur Wachsamkeit und Vorsicht, aber auch dazu, den vielen Armen dieser Welt zu helfen im Sinne der katholischen Soziallehre "Hilfe zur Selbsthilfe". Nur wenn in den heutigen Krisenherden wieder Frieden eintritt und wir reichen Länder beim Aufbau lebenswerter "Heimaten" helfen, werden sich die Flüchtlinge wieder auf den Rückweg in ihre Länder machen.


Unser Freund Josef Öhlinger aus Österreich sagte dazu kurz und knapp: "Wir müssen mit dem Teilen beginnen, wir müssen helfen, eine lebenswerte Zukunft für alle bewirken durch materielle und finanzielle Unterstützung, aber auch durch das Teilen von Know-how und Wissen."


Das Phänomen von Flüchtlingsströmen ist im Übrigen nichts Neues. Es gab schon einmal die Zeit, da viele Europäer, besonders auch Irländer, nach Amerika auswanderten, weil sie in Europa keine Chance mehr hatten. Heute ist dieses Phänomen der Völkerwanderung jedoch viel stärker, da die Bevölkerungszahlen innerhalb der letzten Generationen explodiert sind. Wenn wir uns auf dieser Grundlage einmal nur die Frage stellen, wo können wir wem helfen, dann ergeben sich "Chancen wie blöd". Die Frage, ob sich das finanziell lohnt, lässt sich in den allermeisten Fällen auch leicht lösen, wenn wir als ersten Schritt nur einmal konkrete Ansätze für echte Lebenshilfe suchen.


Nach der explosiven Bevölkerungsentwicklung haben wir uns bei unserem Treffen mit den technischen Entwicklungszyklen unserer letzten vier bis fünf Generationen beschäftigt. Wir haben gesehen, dass sich die langen Wellen der Wirtschaftszyklen nach Kondratieff beinahe exakt berechenbar aneinanderreihen. Wir haben erlebt, dass von der Zeit der Dampfmaschine, über die Eisenbahn, Elektrotechnik, Automobilzeitalter und Petrochemie sowie dem Informationszeitalter immer wieder der menschliche Erfindergeist, echte Kreativität gepaart mit zupackendem Unternehmertum zu echter Innovation und lebenswertem Fortschritt führt. Zwischen diesen Zyklen treten natürlich immer wieder Krisen auf.


Diese sind bedingt durch die Verlagerung der industriellen und politischen Stoßrichtungen, durch neue Technologien und Entwicklungsschwerpunkte. Insgesamt sind aber alle diese Krisen, auch unsere Finanzkrise von 2008 – 20?? (die noch lange nicht abgeschlossen ist), Zeichen für den Beginn einer neuen Entwicklung und dem Herannahen einer besseren Zukunft. Ganz klar ist heute sichtbar, dass im 6. Kondratieff-Zyklus ein riesiger Strukturwandel der Wirtschaft vom parasitären zum symbiotischen Wachstum stattfinden wird.


Wer in Zukunft die Welt, Ihre Ressourcen und Menschen nicht mehr ausbeutet und ausschlachtet, sondern Wege für eine win-win-Situation für alle Beteiligten findet, wird von diesem Naturtrend, der durch den Klimawandel massiv verlangt wird, in eine absolute Spitzenzukunft getragen.
Also: Arbeiten sie mit der Natur, lassen Sie sich von den Trends, die das Leben bietet, tragen. Helfen Sie dem Leben, dann werden Sie persönliche und unternehmerische Chancen ergreifen können, die früher gar nicht denkbar waren. Werden Sie "grüner", werden Sie menschlicher, vergessen Sie die "Geiz ist geil" – Mentalität, beginnen Sie langfristig zu kalkulieren. Überlegen Sie einmal, wieviel Geld wir sparen und bedenken Sie dabei, was 1 Monat Krieg kostet, was Terrorismus zerstört, dann merken Sie, wie rentabel es langfristig ist, zu teilen, zu helfen und aktiv Frieden zu schaffen. Natürlich brauchen wir dazu auch unsere Politiker, deren Aufgabe es ist, die allerbesten Bedingungen für gute Gespräche und ein globales Miteinander zu schaffen.
Merken Sie, warum Helmut Kohl Angst hat, dass ihm sein "gutes Europa" zerstört wird und das alte Denken in Ost-West-Blöcken und von neuer Angstmache und Gegeneinander Platz greift?


Wir haben uns ja auch bei der Analyse über die Verteilung der Wirtschaftskraft auf unserem Globus klar gemacht, dass wir Europäer, zusammen mit den Russen, nur dann auch in Zukunft die Welt mitgestalten können, wenn wir zusammenhalten. Wenn wir uns auseinander dividieren, ist unser Europa nahezu bedeutungslos für die Zukunft unserer Erde. Und für uns Deutsche gilt vor allem:
Ausruhen auf den Gewinnen aus unserem Exportüberschuss, auf unseren alten Erfolgen aus der Kraftfahrzeug- und Maschinenbranche ist absolut tödlich.


Dass zum Erhalten unseres Wohlstandes und zum Schaffen von lebenswerten Bedingungen auf dem Rest von Mutter Erde in jedem Fall Energie benötigt wird, leuchtet jedem ein. Gottseidank sind die Lösungen für die Nutzung der Sonnenenergie im großen Stil bereits entwickelt und als Muster-anlagen in Kraft. Unser Freund Wilhelm Hachtel hat uns die Solarkraftwerke in der Wüste vorgeführt und bewiesen, dass auch die Lösungen für den Stromtransport bereits da sind und somit alle mit genügend gesunder Energie – ohne Ausbeutung der Erde und ohne atomare Risiken – versorgt werden können. Es braucht nur noch Unternehmer, die zupacken und Politiker, die richtig entscheiden.


Also – es gibt Chancen in Hülle und Fülle. Die Emotionen der vielen Menschen und die Strebungen der Natur stellen so starke Antriebsenergien dar, die wir überhaupt nicht mit Geräten messen können. In jedem Fall ist die Energie einer Atombombe, wie über Hiroshima abgeworfen, eine winzige Kleinigkeit der emotionalen Energie, die derzeit für eine bessere Situation auf unserer Mutter Erde kämpft.


Wir haben uns klar gemacht, dass ein Umschwung im Denken in den Köpfen unserer 7300 Millionen Mit-Menschen, ganz plötzlich geschehen kann und wird . Die Klimakatastrophen werden dieses Umdenken erzwingen, wenn wir es durch unsere Politik und durch unseren unternehmerischen Einsatz nicht freiwillig tun.


Fragen Sie sich nun, was habe ich als Chef und Führungskraft konkret zu tun?


Reden Sie mit Ihrem obersten Team. Überprüfen Sie gemeinsam die Strategie Ihres Unternehmens.
Filtern Sie Chancen heraus, helfen Sie, teilen Sie, gehen Sie hinaus in die Welt. Machen Sie sich den Wert Ihrer Geschäftsidee für sich selbst, Ihre Mitstreiter und den Rest der Welt, bewusst. Schaffen Sie das große gute Ge-Wissen. Machen Sie allen Ihren Mitarbeitern, Mit-Unternehmern und Kunden klar, wie Sinn-voll und Wert-voll Ihr Unternehmen ist!! Predigen Sie, begeistern Sie, führen Sie!


…und wenn Sie jetzt spüren, dass angesichts der emotions- und energiegeladenen Wirklichkeit unser akademischer Kopf allein nicht mehr reicht, um den besten Weg in eine lebenswerte Zukunft zu finden und Lebens-richtig zu führen, dann schicken Sie Ihre Häuptlinge und jeden, der Verantwortung für Kollegen und Mitarbeiter trifft, zum ChancenSeminar. Dort lernt er die Kunst, mit dem Herzen zu führen. Also mit Kopf-Hirn und Bauch-Hirn. Wer das tut, hat seine brachliegenden Sinne zum Erfassen, Erkennen und Erspüren der gesamten Wirklichkeit wieder aktiviert. Er erkennt auch ganz klar den Wert seiner Arbeit, den Sinn. Dadurch entsteht ein gutes Klima, die richtige Einstellung zur Arbeit, Loyalität, Engagement und Kreativität. Dadurch wachsen Ihre Führungskräfte nicht nur fachlich, sondern auch ganz persönlich. Sie entwickeln sich zu Persönlichkeiten mit Charisma, mit Begeisterungsfähigkeit und Strahlkraft und können sich durch optimale Lebensführung von dem grassierenden Burnout-Problemen selbst absichern. Damit haben Sie Spitzenführungskräfte mit dem 100%igem Gespür für gute Strategien und Zielen. Ich garantiere Ihnen, wer solche Könner mit Charakter im Unternehmen hat, der hat auch die größten Chancen für eine gute Zukunft.



Ich wünsche Euch allen viel Freude an guten Gesprächen mit Eurem Spitzenteam und Freunden.

Herzliche Grüße aus Riedlingen a.d. Donau

Euer

Robert Kober



…und hier finden Sie 2 wichtige Grafiken zum Thema: